Wohnen der Zukunft: flexibel und ästhetisch
Wohnpark Sandgrubenweg, Bregenz
Auch in Vorarlberg geht man verstärkt dazu über, größere Wohneinheiten zu realisieren, um der Zersiedelung der Landschaft entgegen zu wirken.
Presse-Information
Wohnen der Zukunft: flexibel und ästhetisch
Wohnpark Sandgrubenweg, Bregenz
Auch in Vorarlberg geht man verstärkt dazu über, größere Wohneinheiten zu realisieren, um der Zersiedelung der Landschaft entgegen zu wirken. Gefördert vom österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Forschungsprojekts „Haus der Zukunft“ ent- standen innovative Wohnkonzepte für vier Geschosswohnhäuser im Sandgrubenweg in Bregenz: Zwei Wohnkörper (c und d) wurden bereits 2005 fertiggestellt, zwei weitere (a und b) stehen kurz vor Fertig- stellung und können voraussichtlich im Oktober 2009 von den Nutzern bezogen werden.
Es galt für Planer und Architekten, die Vorteile des Einfamilienhauses mit denen des Geschosswohnung- sbaus sinnvoll zu verbinden. In ausführlichen Planungs- gesprächen ermittelte man die grundlegenden Wünsche und Bedürfnisse der zukünftigen Wohnungseigner: Lebensgewohnheiten, Verhältnis Wohn-, Schlaf- und Kochraum, Raumnutzung, Licht- und Raumklimaver- hältnisse, Sanitärbereich, Treppenhaus, Balkon und Fassade – um die wichtigsten zu nennen.
Weitere Parameter der Konzeption waren Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Beschattung, Besonnung und Ästhetik. Und das ganze zu einem erschwinglichen Preis. Keine einfache Aufgabe für Planer und Archi- tekten, das alles unter einen Hut zu bringen.
Um möglichst hohe Flexibilität in den einzelnen Wohnungsgrundrissen zu erreichen, entschied sich das Architektenteam um Wolfgang Ritsch vom Dornbirner „Atelier für Baukunst“ für eine Stahlbetonskelett- bauweise. Der Verzicht auf tragende Innenwände ermöglicht eine freie und flexible Grundrissgestaltung. Die Außenhülle besteht aus vorgefertigten Holzelementen, denen jeweils umlaufende Terrassen vorge- lagert sind. So ist das Gebäude nach innen maximal flexibel, das Erscheinungsbild als Ganzes bleibt je- doch formal geschlossen und ästhetisch überzeugend.
Neben der individuellen Grundrissgestaltung, Niedrigenergiestatus und Wirtschaftlichkeit sollten die vier Gebäude als Ensemble in die Umgebung passen, jedoch einen eigenen Charakter dokumentieren. Kein leicht zu lösendes Unterfangen: Auf der einen Seite grenzt Industriearchitektur im Revitalisierungsgebiet Bregenz/Vorkloster an den Wohnpark, auf der anderen Seite die in den 30-iger Jahren des 20. Jahrhund- erts erbaute Pfarrkirche Mariahilf des Vorarlberger Architekten Clemens Holzmeister.
Aus Topographie und Sicht- und Lichtverhältnissen ergab sich die organisch- geschwungene Gebäudegrundform. Ergebnis: Ein städtebauliches Ausrufe- zeichen, das auf der einen Seite die Industriearchitektur konterkarierte, auf der anderen eine gedankliche Brücke zur Kirche Clemens Holzmeisters schlägt. „Besonders die Fassadengestaltung war eine Herausforderung“, so Architekt Wolfgang Ritsch. Die geschwungenen Fassaden brauchten „runde“ Lösungen bei der Konzeption der Schiebeläden – für die man sich letztendlich entschied, um die Fassade maximal-flexibel zu gestalten. Mit der Vorarlberger Firma AST – Alu-System-Technik GmbH – fand man den kongenialen Partner und die Be- schattungsexperten, die sich den technischen Herausforderungen stellten: „Wir konnten nicht mit den üblichen Schienen arbeiten. Die lassen sich nicht biegen. Deshalb setzen wir ein Beschlagsystem ein, das bisher nur für Glasschiebewände zum Einsatz kam. Das wurde zuerst skeptisch beäugt. Die Zeit hat uns Recht gegeben. Das System läuft seit vier Jahren ohne Probleme“, so Wolfgang Rigo, Chef von AST. Die roten Alu-Schiebeläden laufen um das ganze Gebäude herum und bilden die flexible Haut der Wohnkörper. Nicht nur im Bereich der Wohn- ungen auch im Treppenhaus und Flurbereich, der zu den Wohnungen hinführt. Damit haben die Be- wohner die Option, die Schiebeläden auch im halböffentlichen Raum außerhalb des Wohnbereichs zu verändern und Besonnung und Beschattung selbst in die Hand nehmen.
Ein rundum gelungenes Wohn- und Baukonzept, das städtebauliche Akzente setzt, durch Nachhaltigkeit und Ästhetik besticht und den Nutzern größte Flexibilität bietet.
Das wird auch in einer großen Architektur-Ausstellung in Paris gewürdigt. Das innovative Wohnkonzept ist bis 1. November 2009 zu sehen in Paris im Rahmen der Ausstellung „Living ecologically – What architectures for a sustainable city?“ Im „Cité de l'Architecture et du Patrimoine (Palais Chaillot)“.
  
  
Fotostrecke Sandgrubenweg:
BU: Die innovativen Gebäude vom Sandgrubenweg in Bregenz. (Alle Fotos: Copyright: AST – Alu-System-Technik GmbH)

Firmeninfo:
Die Alu-System-Technik GmbH (AST) produziert Fensterläden aus Aluminium und Chromstahl am Firmensitz in Nenzing in Vorarlberg und im Tochterunternehmen in Kappel-Grafenhausen (Deutschland). 2008 wurden rund 75.000 Fensterläden gefertigt und ausgeliefert. AST ist die Nummer Zwei bei Be- schattungssystemen in Europa. Hauptmärkte sind Österreich, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. In diesem Jahr kamen die Beneluxstaaten und Spanien dazu.
Besonders begehrt ist der Service von AST für Architekten: Die werden von den ersten Planungen bis hin zur Ausführung aktiv von AST unterstützt und beraten. Architekten-Planungsmappe kann angefordert werden unter Tel.: +43 (0) 5525 64 222-0 oder
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Weitere Firmeninfo: http://www.ast.eu/
Journalistenkontakt: Weitere Infos und Pressemappe AST per pdf.
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Pressekontakt: Dr. Ernst Wilde WILKOM – Wilde Kommunikation Schwenkgasse 20/19 1120 Wien Tel.: +43 (0) 664-507 13 19
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